NOSFERATU. Eine Symphonie des Grauens (2016)



Der Regisseur Friedrich Wilhelm Murnau ist auf der Suche nach dem geeigneten Drehort für seinen neusten Film „Nosferatu“. Er hat Bram Stokers „Dracula“ gelesen und ist derartig begeistert, dass er unbedingt einen Film daraus machen muss. Mit Max Schreck hat er den passenden Darsteller für seinen Dracula gefunden. Schreck ist stets mysteriös, man könnte meinen, er sei gar tatsächlich ein Vampir. Die beiden begeben sich ins Michelstadt der 1920er Jahre und treffen dort auf den Historiker Magnus Sommer, der sie durch die Stadt führt, um ihnen die möglichen Drehorte mit der dazugehörigen Geschichte zu präsentieren. Während ihrer Tour blitzen immer wieder Inspirationen und Tagträume Murnaus auf, die uns die Geschichte des Grafen Dracula erzählen...

 

Jonathan Harker ist ein angesehener Immobilienmakler. Er wird nach Transsilvanien geschickt, um dort ein Haus an einen gewissen Graf Dracula zu verkaufen. Er wird auf seiner Reise mehrfach vor einem Aufenthalt im Schloss des ominösen Grafen gewarnt. Aller Skepsis zu trotz findet er sich dort ein und erkennt schnell, dass all seine Befürchtungen übertroffen werden sollten...


Der Graf ist der Fürst der Vampire. Als Dracula ein Foto von Harkers Verlobten Mina erblickt, verliebt er sich inständig in sie. Der Graf überlistet Harker und reist blutdürstend nach London, um die unbekannte Schönheit in aller Ewigkeit an seine Seite zu binden. Wäre da nicht Doktor Van Helsing, der dem schauderhaften Wesen dicht auf der Spur ist...

 

Die großen Namen der Filmgeschichte haben sich mit Bram Stokers Dracula-Roman befasst. Schon 1922 schuf Friedrich Wilhelm Murnau mit „Nosferatu – Eine Symphonie des Grauens“ ein Meisterwerk der frühen Filmgeschichte. Klaus Kinskis Verkörperung des Grafen der Finsternis war in Werner Herzogs Verfilmung „Nosferatu – Phantom der Nacht“ (1979) gleichsam unheilvoller und gebrochener: Zwischen diabolischer Anmutung verortet der Film Dracula als beklagenswerte, fast menschelnde Gestalt. Auch das populäre Kino der Neuzeit greift immer wieder auf den beliebten Stoff zurück – so gibt Gary Oldman in Francis Ford Coppolas „Bram Stoker’s Dracula“ (1992) dem Vampir einen sinnlich-erotischen Touch. Zuletzt stetzte Gary Shore in seinem Film „Dracula Untold“ (2014) die Hintergrundgeschichte des „wahren“ Dracula, Vlad Dračulea, in den Fokus.

 

Die Spiellust Michelstadt wird in ihrer Sommerproduktion 2016 auf den Spuren der Filmgeschichte wandern. Neben Anleihen an die Originalerzählung Stokers, werden die Zuschauer_innen eine Hommage an Murnaus Stummfilm-Atomsphäre und weiterer bekannten Filmszenen erleben, sodann aber eine völlig neue Seite des Klassikers kennenlernen. Zugleich werden es die Gassen Michelstadts sein, die der Geschichte eine neue Brisanz für das heimische Publikum geben. In einer fiktiven Rahmenhandlung wird sich Murnau in den Straßen Michelstadt umsehen, um dort seinen Film von 1922 eine geeignete Kulisse zu suchen.

 

NOSFERATU wird ein reich bebildertes Spektakel mitsamt herzerwärmender Liebesgeschichte. Die Zuschauer werden schaudern, aufwendig gestaltete Welten sehen, und der atmosphärischen Musik lauschen. Unsere Helden nehmen die Zuschauer mit auf ihrer Tour de Force durch die Dunkelheit der Nacht!

 

/// TERMINE ///

Do, 07. Juli 2016 (Premiere) 

Fr, 08. Juli 2016 (2. Aufführung) 

Sa, 09. Juli 2016 (3. Aufführung) 

 

Do, 14. Juli 2016 (4. Aufführung) 

Fr, 15. Juli 2016 (5. Aufführung) 

Sa, 16. Juli 2016 (6. Aufführung) 

So, 17. Juli 2016 (7. Aufführung - exklusiv für HENSCHEL) 

 

Do, 21. Juli 2016 (8. Aufführung) 

Fr, 22. Juli 2016 (9. Aufführung) 

Sa, 23. Juli 2016 (Letzte Aufführung) 

 

Mögliche Termine nach evtl. Regenausfall:

So, 10. Juli 2016 / Mittwoch, 13. Juli 2016 / Mittwoch, 20. Juli 2016 

 

Einlass: 20.30 Uhr 

Beginn: 21.00 Uhr 

im Stadthaus Michelstadt, Frankfurter Str. 3 in 64720 Michelstadt

 

 

/// CREW /// 

Buch & Regie: Dominik Eichhorn 

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