Dominik Eichhorn

// Jahrgang 1987 // Geb. in Erbach im Odenwald (Südhessen) //

 

Ich studierte Medienwissenschaft in Berlin und Marburg. In Heidelberg machte ich meinen Abschluss zum Spielleiter auf Grundlage der Theaterpädagogik. Seit Februar 2017 bin ich Bildungsreferent des Bundes Deutscher Amateurtheater e.V. und betreue u.a. die amarena Innovationsförderung und den Deutschen Amateurtheater Preis, diverse Festivals und das Fortbildungsprogramm.

 

Theater/Pädagogik

Ich arbeite seit 2008 als freier Theaterpädagoge. Im Theaterkarren e.V. Odenwald begann ich meine Arbeit mit Jugendgruppen (u.a. “Schiller” und “kleinstattleben”) und leitete mehrere Kindertheatergruppen (6-12 Jahre) an Grundschulen im Odenwaldkreis (u.a. Einhardschule Steinbach). Meine Theatergruppe “Rodeo Clowns – Das junge Tourneetheater” realisierte zwischen 2008 und 2013 mehrere Projekte in ganz Deutschland (u.a. "Rum & Wodka" von Conor McPherson, die Adaption des Coelho-Romans “Veronika beschließt zu sterben” und Nino Haratischwilis “Z” unter meiner Regie).

 

Durch breitgefächerte Workshoperfahrung (u.a. Gewaltprävention in Speyer, Shakespeare-Theater in Worms, Balladen-Workshops in Berlin Gropiusstadt, Improvisation für Berufseinsteiger im Odenwald) greife ich auf Erfahrung in Planung und Ausführung von Tages- und Wochenworkshops zurück. Zudem war ich im Jugendbildungswerk Marburg als freier Mitarbeiter im Bereich der Computer- und Medienpädagogik tätig und leitete dort unter eigener Verantwortung mehrere Veranstaltungen (u.a. zu den Themen Kurzfilm, Avatartheater und Umgang mit neuen Medien).

 

Für die Theatergruppe "Spiellust" schrieb ich für "J.M. Barrie - Im Schatten von Peter Pan" das Buch und führte Regie. In der Produktion "Keine Panik" habe ich neben Esther Steinbrecher und Matthias Trumpfheller wieder die Regie übernommen. Im Jahr 2015 wurde unter meiner Regie das Stück "Der gute Mensch von Sezuan" von Bertolt Brecht zur Aufführung gebracht. Im Jahr 2016 war die Freilichtinszenierung "NOSFERATU. Symphonie des Grauens" zu sehen. Für den Verein Spiellust e.V. übernehme ich zudem die Öffentlichkeitsarbeit. 

 

Des Weiteren arbeite ich als freier Mitarbeiter am Kinder- und Jugendtheater STRAHL in Berlin Schöneberg und realisierte dort zusammen mit der Theaterpädagogik des Hauses eine Inszenierung zum Thema Reality-TV im deutschen Fernsehen ("Nummer 628 zum Beispiel"), das auch auf der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz in Berlin zu sehen war ("Klubszene"). Weitere Projekte folgten und werden derzeit unter meiner Leitung durchgeführt. Unter anderem war ich projektleitender Theaterpädagoge im Projekt „Industriegebietskinder in Berlin-Oberschöneweide“ (2014-15), ein durch die "Association Internationale du Théâtre pour l’Enfance et la Jeunesse" (ASSITEJ) gefördertes Projekt in Kooperation mit dem Neuen Theater Halle/Thalia Theater und dem Kinder- und Jugendtheater Dortmund am Theater STRAHL Berlin. Darüber hinaus zeige ich mich für diverse Workshops an Schulen verantwortlich (z.B. zu Themen wie Mobbing, Balladen, etc.). Zudem bin ich seit Oktober 2014 als Dozent an der Albert-Einstein-Volkshochchule Berlin-Schöneberg-Tempelhof im Auftrag von Theater STRAHL tätig. 

 

Als Dozent arbeitete ich von 2015-2017 zudem an der "Schatzinsel Potsdam - Die Musicalakademie für Kinder- und Jugendliche". Dort war ich für den Bereich Schauspiel verantwortlich und begleitete die Musicalinszenierungen "Pinocchio 2.0" (2015), "Das verlorene Wort von Oz" (2016) und "Pokemontas" (2017) als Co-Regie. 

 

Seit Januar 2016 arbeite ich mit Anne-R. Düsterhöft-W. im "kollekTivRAUM" zusammen. Wir realisieren im Raum Berlin Theater- und Kunstprojekte, die sich im Stadtraum abspielen bzw. mit den Themen Raum, Ort und Stadt auseinandersetzen. So realisieren wir die Projektreihe "Nicht-Orte: Deine Landkarte der Stadt" (Start 2016: "Nicht-Orte: Eine theatrale Landkarte Neuköllns", 2017 waren wir in Treptow-Köpenick)und arbeiten mit verschiedenen Künstlern an sogenannten "Nicht-Orten". Für 2018 ist eine Fortsetzung der Reihe geplant, zudem ein großes politisches Planspiel mit dem Titel "Königsspiel".

 

Forschung und Lehre

Während meiner Studienzeit in Marburg arbeitete ich in zwei DFG-Forschungsprojekten als Studentische Hilfskraft, als Tutor für die Vorlesungen von Prof. Dr. Andreas Dörner und als Hilfskraft für das Institut für Medienwissenschaft der Philipps-Universität Marburg (ausführlichere Informationen unter Referenzen). An der Humboldt-Universität zu Berlin wurde ich wieder als Tutor tätig, diesmal für das "Bologna.Lab", ein Projekt zur Sicherung und Verbesserung der Qualität in Lehre und Forschung.

 

Des Weiteren arbeitete ich in Berlin in einem Basisprojekt des Exzellenclusters "Bild Wissen Gesaltung" unter der Leitung von Frau Prof. Dr. Dr. Sigrid Weigel am Zentrum für Literatur- und Kulturforschung Berlin ("Die epistemische Rückseite instrumenteller Bilder").

 

Zudem war ich seit Ende 2014 bis September 2016 am Institut für Musik- und Medienwissenschaft der HU Berlin als Studentischer Mitarbeiter für die Durchführung der Seminare zur "Einführung in das medienwissenschaftliche Arbeiten" und zur "Einführung in die vergleichende Mediendramaturgie" tätig (verantwortlich: PD Dr. Eleonore Kalisch).